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Jadehaie beißen wieder zu

Wieder keine Punkte gegen den ECW Sande. Auch das dritte Duell zwischen den Jadehaien und den Weserstars Bremen geht nach Friesland.

Weserstars Bremen – ECW Sande 2 : 5 (0:2, 1:1, 1:2)

Die zweite Saisonhälfte der Regionalliga Nord Meisterschaft ist eingeläutet. Aus Sicht der Weserstars hätte es besser laufen können. Wie schon in den vergangenen Spielen zuvor, stand Spielertrainer Igor Schön wieder nur ein dezimierter Kader zur Verfügung.

Derzeit auf dem fünften Platz angesiedelt, zeigten die Hausherren im Grunde eine ansprechende Leistung, ohne sich am Ende wirklich selbst zu belohnen. Lange hielten die Weserstars das Spiel offen, hatten im letzten Abschnitt sogar die Möglichkeit eine zwischenzeitliche 3:2 Führung der Jadehaie zu egalisieren, doch in dieser Spielzeit fehlt auch das letzte Quäntchen Glück. So kam es, wie schon so häufig in dieser Spielzeit, der jeweilige Gegner kommt zu weiteren Toren.

Andreas Niewiera (sportl. Leiter): Vorweihnachtszeit ist ja auch so ein wenig die Zeit sich zu besinnen und auf das Vergangene zurückzuschauen. Blickt man auf die reinen Zahlen, so ist der fünfte Platz nicht die Position, die wir uns erhofft haben. Die Moral der Truppe stimmt, doch leider müssen wir Woche für Woche auf zahlreiche Leistungsträger verzichten und gehen mit wöchentlich wechselnden Formationen in die Spiele. Wir haben elf Partien absolviert und konnten erst einmal unsere Bestbesetzung aufbieten. Das ist ein Faktor, der in einer derart ausgeglichenen Liga nicht zu unterschätzen ist. Jetzt haben wir neun Endspiele vor der Brust, davon vier Spiele gegen die direkten Tabellennachbarn, um die Qualifikation für die Regionalliga Nord/Ost Meisterschaft einzutüten.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Dieck – Sievert, Naguschewski, Kuzmin, Gebler, Jurcik – Rutz, P.Schön, I.Schön, Schophuis, Galwas, Priem, Hotopp, Ratajczak, Schultz

Scoreboard:

0:1 (15:23) Piskunovs
0:2 (18:58) Piskunovs
1:2 (28:12) Igor Schön (Jurcik, P.Schön) (+1)
1:3 (28:18) Sobczak
2:3 (47:04) Paul Schön (Schophuis, I.Schön)
2:4 (53:29) Hvorostinins
2:5 (57:44) Koubenski

Strafzeiten:

Weserstars: 10
ECW Sande: 14

Zuschauer: 450

Foto: spfoto.de

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Black Friday

Weserstars Bremen – Hamburger SV 4 : 5 (2:3, 0:2, 2:0)

Im Vorfeld, als „6 – Punkte – Spiel“ deklariert, hielt die Partie nur phasenweise den Ansprüchen eines Spitzenspiels stand. In einer zerfahrenen Begegnung, holt sich der Hamburger SV die Punkte.

335 Zuschauer sahen einen Traumstart der Gastgeber. Artur Galwas erzielte nach nicht mal einer Minute den Führungstreffer für die Weserstars. Der Gastgeber spielbestimmend agierend, verpasste es aber, den Vorsprung auszubauen. Hamburg kam so allmählich in die Partie und schoss in der zwölften Spielminute den Anschlusstreffer. Gegen Drittelende entwickelte sich ein Spiel mit offenem Visier. So erzielte der HSV in den 18. Minute den Führungstreffer, der eine Minute später durch ein Tor von Igor Schön egalisiert wurde. Den Schlusspunkt im ersten Abschnitt setzte aber der Gast aus Hamburg. Kurz vor Drittelende gingen sie erneut in Führung.

Der zweite Abschnitt verlief lange Zeit ausgeglichen und so langsam übernahmen die Weserstars das Geschehen auf dem Eis. Doch eine Situation in der 33. Minute kippte den Spielverlauf komplett. Nach einem geahndeten Kniecheck geriet Darian Wellmann mit dem Hamburger Torwart aneinander, in dessen Folge es eine Matchstrafe für unsere #94 gab. Wie lang die Sperre sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Nun folgten sieben Minuten in Unterzahl, die in den ersten Minuten erfolgreich überstanden wurden, doch auch hier kam der Rückschlag. Zwei Tore zum Ende der Strafzeit, bedeuteten eine 5:2 Führung für den Gast aus Hamburg.

Ins letzte Drittel starteten die Weserstars mit Wut im Bauch und kamen in der 47. Minute zum Anschlusstreffer. Der vierte Bremer Treffer bedeutete noch einmal Hoffnung. Doch gestern kamen dann andere Faktoren dazu. Erst verletzte sich Tim Maier und dann musste Artur Galwas nach einem Check von Hinten, noch notärztlich auf dem Eis versorgt werden. Die Diagnose aus dem Krankenhaus, zeigte keine Brüche, aber dennoch wird Artur einige Zeit ausfallen. Auf diesem Wege wünschen wir ihm gute Besserung. Die restliche Spielzeit absolvierte die Weserstars sichtlich geschockt. Ein weiteres Tor blieb ihnen verwehrt. Somit gehen die Punkte nach Hamburg.

Andreas Niewiera (Team Manager): „Es sind diese Situationen, wie die Verletzung von Artur, die so ein Spiel ganz schnell in den Hintergrund rücken lassen. Bis zur Matchstrafe waren wir auf einem guten Weg, auch das letzte Drittel absolvierte die Mannschaft mit Bravour. Wir haben gestern vier Spieler verloren (Maksim Jar hatte auf dem Heimweg einen Autounfall – zum Glück, ohne schwere Verletzungen), diese Tatsache verbreitet so ein wenig Kopfschmerzen. Wir werden das Spiel analysieren und weiter an unserem Ziel arbeiten.“

Aufstellung Weserstars:

Jar – Sievert, Naguschewski, Jurcik, Kuzmin, Gebler – I.Schön, P.Schön, Ratajczak, Wellmann, Meinhardt, Galwas, Maier, Schophuis, Hotopp, Rutz

Scoreboard:

1:0 (00:57) Artur Galwas (Maier)
1:1 (11:51) Heitmann
1:2 (17:10) Heitmann
2:2 (18:22) Igor Schön (Ratajczak)
2:3 (18:59) Blank (+1)
2:4 (37:46) Heitmann (+1)
2:5 (39:40) Liedek
3:5 (46:57) Tim Maier
4:5 (48:12) Igor Schön

Strafzeiten:

Weserstars: 10 + 25 (Wellmann)
Hamburg: 8

Zuschauer: 335

Foto: Ales Jurcik (Man of the Match) auf Bremer Seite (spfoto.de)

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Wechselhaftes Wochenende

Drei Punkte aus zwei Spielen, dies ist die Bilanz des letzten Wochenendes. Derzeit belegen die Weserstars den letzten Qualifikationsplatz zur Regionalliga Nord/Ost Meisterschaft.

Weserstars Bremen – Adendorfer EC 3 : 1 (3:1, 0:0, 0:0)

Das Spiel gegen die Heidschnucken begann aus Sicht der Gastgeber recht vielversprechend. Keine drei Minuten waren gespielt, da führten die Weserstars mit 1:0. Zwei Minuten später folgte der nächste Torjubel. Die Hausherren hatten den Gast aus der Lüneburger Heide im Griff, mussten aber in der zehnten Minute den Anschlusstreffer der Heidschnucken hinnehmen. Ein kurzes Lebenszeichen des AEC, denn danach ging der Sturmlauf der Weserstars weiter. In der 18. Minute folgte das dritte Tor und die Partie war im Grunde gelaufen.
Im zweiten und letzten Drittel nahmen die Weserstars ein wenig den Fuß vom Gas, auch weil der AEC nicht in der Lage war, den Gastgeber entsprechend zu fordern. So blieben die Punkte in Bremen.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Dieck – Sievert, Naguschewski, Jurcik, Kuzmin, Gebler, Szygula – I.Schön, Ratajczak, Wellmann, Meinhardt, Galwas, Maier, Schophuis, Hotopp

Scoreboard:

1:0 (02:55) Tim Maier (Galwas, Meinhardt)
2:0 (04:49) Artur Galwas (Meinhardt, Maier)
2:1 (09:37) Zobel
3:1 (17:31) Dennis Szygula (I.Schön, Maier)

Strafzeiten:

Weserstars: 12
Adendorf: 12 + 10 (Engel)

Zuschauer: 325

 

EC Nordhorn – Weserstars Bremen 5 : 2 (3:0, 0:1, 2:1)

Am Sonntag führte die Reise in die Grafschaft. Mit einem dezimierten Kader gingen die Weserstars in die Partie gegen den EC Nordhorn. Ohne Paul Schön, Dennis Szygula und Darian Wellmann sah sich Spielertrainer Igor Schön gezwungen, die Reihen umzustellen.

Der erste Treffer der Begegnung fiel nach 49 Sekunden für den Gastgeber. Ein echter Kaltstart für die Weserstars, die nur schwerlich ins Spiel kamen und einige Minuten der Konsolidierung brauchten. So konnte man über weite Teile des ersten Drittels die Partie offen gestalten, musste aber in den letzten 67 Sekunden zwei Tore hinnehmen, die die restliche Spielzeit als Hypothek auf den Schultern lastete.

Die erste Pause tat gut und die Weserstars kamen nun zu mehr Spielanteilen. Mitte des zweiten Abschnittes verkürzten sie auf 1:3 und ein wenig Hoffnung keimte auf. Doch der Gastgeber ließ keine weiteren Tore zu und so ging es mit dem 3:1 Zwischenstand in die zweite Pause.

Im letzten Abschnitt zeigte sich das Spiel weiterhin ausgeglichen, doch der vierte Nordhorner Treffer brachte den Gastgeber auf die Siegerstraße. Zwar gelang den Weserstars das zweite Tor, doch 17 Sekunden vor Ende der Partie, machte der ECN den berühmten Deckel drauf.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Dieck – Sievert, Naguschewski, Jurcik, Kuzmin, Gebler – I.Schön, Ratajczak, Meinhardt, Galwas, Maier, Schophuis, Hotopp, Rutz

Scoreboard:

1:0 (00:49) Bogdziul
2:0 (18:53) Berezhnoy
3:0 (19:55) Ljubobratets
3:1 (39:41) Max Kumin (I.Schön, Schophuis (+1)
4:1 (50:14) Zimbelmann A.
4:2 (57:10) Ales Jurcik (I.Schön)
5:2 (59:43) Ljubobratets

Strafzeiten:

EC Nordhorn: 8
Weserstars: 4

Zuschauer: 399

Foto: Darian Wellmann (spfoto.de)

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Jadehaie schnappen sich die Punkte

Weserstars Bremen – ECW Sande 2 : 4 (1:1, 1:1, 0:2)

Keine Punkte, dafür aber eine packende und hochklassige Partie mit dem entsprechenden Rahmen, so lief der Samstagabend im Paradice. Die Jadehaie gewinnen auch das zweite Duell der Saison.

Es sind diese Spiele, die den Reiz unserer Sportart ausmachen. Spannung (fast) bis zum Schluss, zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die sich einen entsprechenden Fight lieferten.

Die Partie gegen die Jadehaie begann gleich mit einer hohen Intensität. Die Gäste, das merkte man schnell, waren nicht angereist um die Punkte abzuliefern. Sie begannen sehr druckvoll und hatten die ersten gefährlichen Situationen der Begegnung. Die Weserstars brauchten einige Minuten um ins Spiel zu kommen, hatten dann aber auch ihrerseits die ersten Möglichkeiten. Das erste Tor des Abends fiel dann in Überzahl. Die Weserstars nutzten ihre personelle Überzahl und Artur Galwas brachte den Gastgeber in Front. Gleiches Spiel, zwei Minuten später auf der anderen Seite, nun aber mit dem Ausgleichtreffer (14.) für die Gäste aus Ostfriesland. 1:1 nach zwanzig Minuten.

Der zweite Abschnitt begann mit einem Blitzstart der Jadehaie. 74 Sekunden waren gespielt und die Gäste gingen mit 2:1 in Führung. Eine harte, aber fair geführte Partie entwickelte sich zu einem Krimi. Beide Offensivreihen kamen zu weiteren Möglichkeiten, ohne aber ein weiteres Tor zu erzielen. Gegen Ende des Drittels erspielten sich die Weserstars eine leichte optische Überlegenheit und kamen zu zahlreichen Möglichkeiten. Immerhin, der Ausgleichtreffer durch Tim Maier (40.) belohnte die kämpferische Leistung. 2:2 nach 40 Minuten.

Das letzte Drittel zeigte das gleiche Bild. Zwei Mannschaften, die kämpferisch alles gaben und auf den nächsten Treffer hinarbeiteten. 47. Minute: Ein Überzahlspiel für die Weserstars, mit der Möglichkeit auf die Führung vor heimischem Publikum, doch die Jadehaie funkten dazwischen. In Unterzahl verwerteten sie einen schnell vorgetragenen Konter, zu ihrem dritten Treffer. War es die Vorentscheidung? Ja, das Spiel der Hausherren geriet ins Stocken und der Gast aus Sande, erhöhte in der 53. Minute auf 4:2. Die letzten Augenblicke des Spieles verliefen unspektakulär und so gab es zum ersten Mal in dieser Saison keine Punkte im Paradice.

Andreas Niewiera (Team Manager): Ich denke jeder der in der Halle war, sah ein wirklich sehr gutes Eishockeyspiel. Die Jungs haben alles gegeben, auch wenn es im Endeffekt kein Unentschieden gibt, eine Punkteteilung nach sechzig Minuten, wäre dem Spielverlauf entsprechend gerecht gewesen.

Unser Familienabend war ein toller Erfolg. Über 600 Zuschauer besuchten das Spiel und viele Kinder nutzten das von uns organisierte Rahmenprogramm. Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, die tatkräftig mit anpackten.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Dieck – Sievert, Naguschewski, Kuzmin, Gebler, Szygula – Rutz, P.Schön, I.Schön, Meinhardt, Galwas, Maier, Wellmann, Hotopp, Ratajczak

Scoreboard:

1:0 (11:11)  Artur Galwas (Gebler, Maier)(+1)
1:1 (13:03)  Hvorostinins (+1)
1:2 (21:14)  Koubenski
2:2 (39:21)  Tim Maier (Galwas, Meinhardt)
2:3 (46:29)  Koubenski (-1)
2:4 (52:49)  Runge

Strafzeiten:

Weserstars: 4
ECW Sande: 8

Zuschauer: 620

Foto: Tim Maier traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (spfoto.de)

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Back in Business

Adendorfer EC – Weserstars Bremen 2 : 6 (1:2, 1:1, 0:3)

Die Weserstars sind wieder in der Spur! Beim ewigen Rivalen, dem Adendorfer EC, gab es am Freitagabend einen 6:2 Erfolg.

Im Vorfeld der Partie wurden ja zahlreiche Serien in Bezug auf die Partie gegen den AEC kundgetan. Soviel kann man schon sagen, sie haben alle weiterhin Bestand. Die Weserstars legten los wie die Feuerwehr und schnürten den Gastgeber förmlich ein. Die entsprechende Führung nach fünf Minuten, war dann auch mehr als verdient. Igor Schön verwertete auf Zuspiel von Max Kuzmin, einen Wechselfehler des AEC, zum 1:0 aus Bremer Sicht. Und die Gäste hielten das Tempo hoch. Zahlreiche Chancen wurden erspielt, das zweite Tor für die Weserstars fiel dann folgerichtig in der 16. Minute. Paul Schön sorgte für gute Stimmung auf der Bremer Bank. Fast aus dem Nichts, der Anschlusstreffer für die Heidschnucken. 20 Sekunden vor Ende des ersten Drittels, schossen sich die Gastgeber zurück ins Spiel.

Dieser Treffer gab ihnen Aufwind und sie zeigten sich im zweiten Abschnitt von einer anderen Seite. Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe, mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten. Kenneth Schnabel sorgte in der 34. Minute mit seinem Tor zum 2:2, für Jubel im Lager des AEC. Die Weserstars komplett unbeeindruckt, antworteten 90 Sekunden später. Mirco Ratajczak erzielte mit seinem sechsten Saisontreffer, die erneute Führung für die Gäste. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel zeigte sich lange Zeit ausgeglichen, bis zur wahrscheinlich entscheidenden Szene des Abends. In der 45. Minute hielt Maksim Jar einen Penaltyversuch von Kenneth Schnabel und avancierte in den verbliebenen Minuten zum Mann des Abends. Zahlreiche Hochkaräter entschärfte er und sorgte für den entsprechenden Rückhalt. Auf der anderen Seite nahm die Offensive der Weserstars wieder Fahrt auf. Ales Jurcik (48.), Igor Schön (50.) und wieder Mirco Ratajczak (59.) erzielten mit ihren Toren den 6:2 Endstand.

Andreas Niewiera (Team Manager): Es war gestern eine sehr gute Mannschaftsleistung. Wir haben zahlreiche Chancen kreiert und sie auch entsprechend genutzt. Maksim zeigte einmal mehr eine überragende Leistung und in Summe ist der Erfolg mehr als verdient.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Dieck – Naguschewski, Jurcik, Kuzmin, Gebler, Szygula – Rutz, P.Schön, I.Schön, Schophuis, Galwas, Schultz, Ratajczak, Meinhardt, Wellmann

Scoreboard:

0:1   (04:26) Igor Schön (Kuzmin)
0:2   (15:16) Paul Schön (I.Schön, Szygula)
1:2   (19:40) Henry
2:2   (34:00) Schnabel
2:3   (35:25) Mirco Ratajczak (Jurcik, P.Schön)
2:4   (47:53) Ales Jurcik (P.Schön, I.Schön)
2:5   (49:03) Igor Schön (P.Schön) (-1)
2:6   (58:20) Mirco Ratajczak (P.Schön, I.Schön)

Strafzeiten:

Adendorf: 6
Weserstars: 6

Zuschauer: 643

Foto: Mirco Ratajczak – Ligaspitze mit 7 Toren (spfoto.de)

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Am Wochenende beginnt die Para-Eishockey Bundesliga

Das Para-Eishockeyteam der Weserstars startet am Wochenende, 3. und 4. November, in die Bundesligasaison.

In insgesamt 4 Spielen werden an diesem Wochenende die ersten Punkte verteilt.

In der Eissporthalle Paradice bestreiten am Samstag die Weserstars-Sledge um 11.15 Uhr das Eröffnungsspiel gegen die Angry Birds Berlin. Im Anschluss spielen um 13.00 Uhr die Pinguins aus Wiehl gegen die Para Ice Lions aus Hannover.

Am Sonntag treffen dann um 9.00 Uhr die Angry Birds auf die Lions, bevor die Weserstars-Sledge um 11.15 Uhr dem amtierenden deutschen Meister (Tus Wiehl) hoffentlich den einen oder anderen Punkt aus der Tasche ziehen können.

Erwartet werden spannende Spiele, nette Menschen und jede Menge Spaß! Alle Eishockey und Para-Eishockey Fans sind herzlich eingeladen diesen Event „live und in Farbe“ mitzuerleben.

Der Eintritt ist frei!

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Icefighters gezähmt!

Weserstars – TAG Salzgitter Icefighters 5 : 2 (1:1, 2:0, 2:1)

Die Pause tat gut. Das ist das erste Fazit in der Nachbetrachtung der gestrigen Partie. Nachdem die Weserstars in den ersten Begegnungen der Saison in ständig wechselnden Formationen antraten, stand gestern die Bestbesetzung auf dem Eis. Und es zeigte Wirkung.

In einer wirklich rassigen Partie eröffneten die Hausherren den Torreigen. Tim Maier traf in der dritten Minute, in eigener Unterzahl, zum 1:0. Das Spiel, vorgetragen in einer hohen Intensität und schnellem Tempo, erfreute die knapp 320 Zuschauer in der Eissporthalle Paradice. Die Gäste aus Salzgitter egalisierten in der 16. Minute das Ergebnis und belohnten sich bis dahin für eine couragierte Leistung.

Der zweite Abschnitt zog sich dann zeitlich ein wenig in die Länge. Schuld waren zwei Torverankerungen, die sich im Laufe des Spieles lösten und den Einsatz von CO² Löschern nötig machten. Sportlich fair warteten beide Teams auf den Abschluss der Reparaturarbeiten und setzten dann das Spiel fort. Nachdem Mirco Ratajczak (25.) schon vor der Unterbrechung den zweiten Bremer Treffer erzielte, legte Artur Galwas in der 34.Minute nach.

Das letzte Drittel bekam noch einmal Spannung. Die Icefighters verkürzten in der 45. Minute auf 2:3 und bekamen nun mehr Spielanteile. Der Gast aus der Stahlstadt drückte, kassierte aber vier Minuten vor Ende eine Strafzeit, die durch ein Tor von Igor Schön (56.) bestraft wurde. Kurz vor Ende versuchten die Gäste noch einmal alles. Überzahl, plus Torwart vom Eis, doch anstatt des erhofften Anschlusstreffers, „klaute“ sich Tim Maier den Puck und schoss ins leere Tor der Icefighters.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Döding – Naguschewski, Jurcik, Gebler, Kuzmin, Szygula – Rutz, P.Schön, I.Schön, Schophuis, Galwas, Ratajczak, Maier, Meinhardt, Wellmann

Scoreboard:

1:0 (02:27) Tim Maier (Szygula) (-1)
1:1 (15:18) Häufler
2:1 (24:11) Mirco Ratajczak (P.Schön, Jurcik) (+1)
3:1 (33:48) Artur Galwas (Meinhardt)
3:2 (44:19) Borysov
4:2 (55:56) Igor Schön (P.Schön) (+1)
5:2 (58:40) Tim Maier (EN)

Strafzeiten:  Weserstars: 6 – Icefighters: 6

Zuschauer: 318

Foto: Maksim Jar zeigte sich gestern blendend aufgelegt! (spfoto.de)

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Icefighters im Paradice

Zeit für eine Revanche!

Knapp zwei Wochen sind seit dem letzten Spiel vergangen. Der Blick auf die Tabelle zeigt, ja es ist noch früh in der Saison…, die Weserstars stehen außerhalb der Qualifikationsplätze zur Regionalliga Nord/Ost Meisterschaft. Bei noch 17 zu absolvierenden Spielen, besteht kein Grund zur Sorge die nötigen Punkte einzufahren, allzu lange warten sollte man aber nicht.

Wenn am Sonntag die Icefighters im Paradice gastieren, wird es wohl den ersten Auftritt in „Bestbesetzung“ geben. So wird Igor Schön, Spielertrainer der Weserstars, im siebenten Spiel der Saison möglicherweise erstmals auf alle Kräfte zurückgreifen können.

Der Gegner, die TAG Salzgitter Icefighters, durchlief in den letzten drei Wochen ein Wechselbad der Gefühle. Dem knappen und vielumjubelten Heimsieg gegen unsere Weserstars, folgte am vergangenen Wochenende eine 0:4 Heimniederlage gegen die Jadehaie aus Sande. Sicherlich ein Ergebnis, das man in der Stahlstadt nicht auf dem Zettel hatte.

Gelingt den Weserstars der Umschwung oder schlagen die Icefighters ein zweites Mal zu?

Los geht’s am Sonntag um 19:00 Uhr. Karten (Erwachsene 7,00 Euro, Kinder/Jugendliche 3,50 Euro – Vereinsmitglieder ermäßigt) gibt es an der Abendkasse.
 

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Niederlage in Salzgitter

TAG Salzgitter Icefighters – Weserstars Bremen 3:2 (2:0, 1:1, 0:1)

Am zweiten Spieltag des Regionalliga Nord gab es die erste Niederlage der laufenden Saison.

Andreas Niewiera, Team Manager der Weserstars, fasst das Spiel zusammen:
Nach dem Spiel am Freitag, mussten wir erneut die Reihen umstellen und spielten im fünften Spiel mit der fünften Formation. Der Start in die Begegnung lief aus unserer Sicht sehr gut. Wir konnten gleich Druck aufbauen und uns im Drittel der Icefighters festsetzen. Leider gab es nichts Zählbares. Das erste Gegentor fiel dann fast aus dem Nichts. Ein abgefälschter Schuss… Maksim Jar konnte da wenig ausrichten. Der zweite Treffer kurz vor Drittelende, war für die Icefighters psychologisch ein Hauptgewinn.

Wir sind entsprechend gut in das zweite Drittel gestartet und erzielten dann im vierten Überzahlspiel den ersten Treffer. Doch dann verloren wir ein wenig die Linie und Salzgitter spielte sich frei und kam zum dritten Tor an diesem Abend.

Im letzten Abschnitt waren wir am Drücker. Fast 20 Minuten Spiel auf ein Tor, doch neben unser desolaten Chancenverwertung, kam auch noch ein sehr gut aufgelegter Dennis Korff im Kasten der Icefighters dazu. So reichte es nur zu einem weiteren Treffer.

Das Fazit ist ganz einfach. Wir waren spielerisch sehr gut drauf, doch das zählt eben nicht. Tore entscheiden die Begegnungen.
Ab Dienstagabend gilt der Fokus nun den Jadehaien und dazu gehört natürlich auch die Aufarbeitung des Spieles in Salzgitter.

Aufstellung Weserstars: Jar, Gensicke – Gebler, Jurcik, Kuzmin, Szygula, Sodeikat – Rutz, P.Schön, I.Schön, Schophuis, Galwas, Schultz, Ratajczak, Maier, Wellmann

Scoreboard:

1:0 (13:53) Herklotz
2:0 (19:23) Bippus
2:1 (23:33) Paul Schön (Ratajczak)(+1)
3:1 (26:42) Binias (+1)
3:2 (41:43) Mirco Ratajczak (I.Schön, P.Schön)

Strafzeiten:

Salzgitter: 8
Weserstars: 4

Zuschauer: 267

Foto: spfoto.de

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Erfolgreicher Auftakt

Weserstars Bremen – EC Nordhorn 7:6 n.V. (4:3, 2:1, 0:2, 1:0)

Der Anfang ist gemacht. In einem turbulenten Spiel holen sich die Weserstars die ersten zwei Punkte der Saison.

Der Start in die Begegnung begann aus Sicht der Hausherren recht ungünstig. 21 Sekunden waren gespielt, als Mirco Ratajczak auf der Strafbank Platz nehmen durfte. Das nun fällige Überzahlspiel nutzten die Gäste zu ihrem ersten Treffer an diesem Abend. Die Weserstars fanden schnell zurück in die Spur und kamen ebenfalls in Überzahl zu ihrem ersten Tor. Tim Maier traf in der sechsten Minute zum Ausgleich. 21 Sekunden später, ein weiterer Treffer für die Weserstars, Igor Schön erzielte sein erstes Tor und damit zum 2:1 für die Bremer. Vor 280 Zuschauern konterte der EC Nordhorn postwendend. In der achten Minute erzielten sie den Ausgleich. Und so ging es weiter. Knapp die Hälfte der des ersten Drittels war gespielt als Mirco Ratajczak, in eigener Überzahl, die Weserstars wieder in Front brachte. Und sie wollten mehr und bekamen zu dieser Phase mehr Spielanteile. So war der Treffer zum 4:2 in der 18. Minute (Igor Schön) mehr als verdient. Doch das war es noch nicht. Strafzeit gegen die Weserstars und die Grafschafter nutzten die personelle Überzahl zum 4:3 Anschlusstreffer (20.). Ein wirklich ereignisreiches erstes Drittel war zu Ende.

Im zweiten Abschnitt stellte Igor Schön nach 27 gespielten Minuten, den alten Abstand wieder her. Und die Weserstars legten nach. Mirco Ratajczak erhöhte in der 32. Minute auf 6:3. Eigentlich ein beruhigender Vorsprung, doch die Gäste steckten nicht auf und erzielten in der 37. Minute ihren vierten Treffer. Mit dem Zwischenstand von 6:4 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann mit einem weiteren Überzahlspiel für den EC Nordhorn. Daniel Bogdziul, auffälligster Nordhorner an diesem Abend, traf nach knapp 43 Minuten zum 5:6 aus Sicht der Grafschafter. Die Weserstars verloren ihre Linie und kamen nur noch selten zu gefährlichen Torchancen. Die Gäste, weiterhin bemüht und gefährlich, steckten nicht auf und hielten kräftig dagegen. Und so viel der Ausgleich fast folgerichtig. 50 Minuten waren gespielt, da war das Ergebnis wieder ausgeglichen. In den verbleibenden Minuten passierte nichts mehr und so ging es in die Verlängerung. Hier stellte der Mann des Abends auf Seiten der Weserstars die Weichen auf Sieg. Igor Schön erzielte seinen vierten Treffer und wurde folgerichtig auch „Man oft he Match“.

Andreas Niewiera (Team Manager): Nach diesem Spiel, sind diese zwei Punkte wirklich hart erkämpft. Nordhorn lieferte eine sehr gute Partie und wird sicherlich noch für weitere Überraschungen sorgen. Wir müssen dieses Spiel analysieren und uns schnellstmöglich auf die Partie gegen die Icefighters aus Salzgitter einstellen.

Aufstellung Weserstars:

Jar, Gensicke – Sievert, Jurcik, Kuzmin, Szygula, Sodeikat – Rutz, P.Schön, I.Schön, Schophuis, Galwas, Schultz, Ratajczak, Maier, Meinhardt

Scoreboard:

0:1    (01:00)    Bogdziul (+1)
1:1    (06:43)    Tim Maier (Kuzmin, Szygula) (+1)
2:1    (07:04)    Igor Schön (P.Schön)
2:2    (08:17)    Zvirbulis
3:2    (10:02)   Mirco Ratajczak (Jurcik, P.Schön) (+1)
4:2    (17:25)    Igor Schön (Ratajczak)
4:3    (19:13)    van der Meulen (+1)
5:3    (27:24)    Igor Schön (Ratajczak, P.Schön) (+1)
6:3    (31:51)    Mirco Ratajczak (I.Schön, P.Schön)
6:4    (36:07)   Zimbelmann, A.
6:5    (42:33)    Bogdziul (+1)
6:6    (50:13)    Bogdziul
7:6    (64:29)   Igor Schön (Jurcik)

Strafzeiten:

Weserstars:    14
Nordhorn:      14

Zuschauer: 280

Foto: Igor Schön nach dem Siegtreffer (spfoto.de)