post

Vize-Landesligameister 2018

Weserstars II schließen eine tolle Saison ab

Der ganz große Wurf blieb der 2. Mannschaft in der Landesliga Nord leider verwehrt. Aber mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft 2017/2018 in der Landesliga Nord schließt die Mannschaft von Trainer Alexander Pohl eine tolle Saison ab. An dieser Stelle gehen die Gratulationen selbstverständlich an die Salzgitter Icefighters 1b!

Im Hinspiel am Freitagabend (23.03.2018) in Bremen boten sich beide Mannschaften vor ca. 200 Zuschauern im Bremer Paradice einen echten Fight auf dem Eis. Den besseren Start hatten die Icefighters, die nach knapp 10 Minuten schnell mit 0:3 vorne lagen, während die Bremer erst zum Ende des ersten Drittels ins Spiel fanden. Noch vor der Pause verkürzten die Weserstars II auf 1:3 und das war auch die Initialzündung für die restliche Partie. Denn ab dem zweiten Drittel nahm der Druck der Bremer immer weiter zu und kamen auch zum verdienten Anschlusstreffer. Eine kurze Unkonzentriertheit nutzen die Icefighters allerdings zur erneuten 2-Tore-Führung. Das störte den Weserstars nicht und die Mannschaft drückte weiter auf das Gaspedal. Noch vor der zweiten Pause verkürzten die Bremer abermals und mit dem 3:4 aus Bremer Sicht ging es in das letzte Drittel. In den letzten 20 Minuten erhöhten die Bremer nochmals den Druck, aber wieder konnten die Gäste aus der Stahlstadt auf zwei Tore davonziehen. Aber die Bremer gaben nicht auf und erspielten sich eine Reihe hochkarätiger Chancen. Mit einem Doppelschlag zum 5:5 Ausgleich in den letzten 10 Minuten hatte die Mannschaft um Kapitän Dennis Hotopp endgültig Oberwasser und die Icefighters hatten es richtig schwer das Tempo der Bremer mitzugehen. Die Minuten verstrichen, aber leider wollte das sechste Tor für die Weserstars nicht fallen. Somit wurde das Hinspiel beim Stand von 5:5 beendet!

Für das Rückspiel am folgenden Sonntag (25.03.2018) in Salzgitter mussten die Weserstars leider auf einige Verteidiger verzichten, aber motiviert traten die Bremer die Reise in die Stahlstadt an. Der Beginn war vielversprechend, denn die Zuschauer in der Eissporthalle am Salzgittersee sahen in den ersten 10 Minuten eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Start für die Weserstars II, die in der 8. Minute die Führung erzielen konnten. Erst durch zwei Überzahltore konnten die Icefighters das Spiel drehen und dazu brach vom Bremer Verteidiger Markus Strauch auch noch die Kufe. Die wurde allerdings vom Betreuer der Regionalligamannschaft von Salzgitter wieder geschweißt, sodass er im Laufe des zweiten Spielabschnitts wieder eingreifen konnte. Ärgerlich war bestimmt das 3:1 Sekunden vor der Pause! Der zweite Spielabschnitt war dann aus Bremer Sicht zum Vergessen, denn sie hatten es von nun an nicht nur gegen starke Gastgeber zu tun, allen voran natürlich David Jaseniak, sondern auch mit einem Schiedsrichtergespann, bei dem man sich wundern musste, ob sie überhaupt einen Schiedsrichterlehrgang besucht haben und die Bremer mit fragwürdigen Entscheidungen regelmäßig auf die Strafbank schickten. Die Bremer verloren dadurch komplett den Faden und das nutzten die Gastgeber clever aus. Zur Hälfte der Spielzeit musste zudem der Bremer Goalie Marc Moron verletzt aus dem Spiel genommen werden. Das Spiel war beim Stand von 11:1 nach 40 Minuten natürlich entschieden. Die letzten 20 Minuten wollte man aber nutzen, um das Spiel mit Anstand zu Ende bringen, aber es war schwer, denn die Unparteiischen pfiffen ein relativ faires Spiel komplett kaputt. Das letzte Drittel ging mit 5:5 zu Ende. Erfreulich dabei ist, dass die Bremer in den letzten 10 Minuten 4 Tore schossen und sich nicht aufgegeben hatten.

Die Weserstars gratulieren den Icefighters 1b zum verdienten Titelgewinn in der Landesliga!

Weserstars Bremen II – Salzgitter Icefighters 1b 5:5 (1:3, 2:1, 2:1)
Salzgitter Icefighters 1b – Weserstars Bremen II 16:6 (3:1, 8:0, 5:5)

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Das Hinspiel war beste Eishockeywerbung von beiden Mannschaften und nix für schwache Nerven. Hätte das Spiel ein paar Minuten länger gedauert, bin ich davon überzeugt, dass wir auch als Sieger vom Eis gegangen wären. Aber auch mit dem 5:5 konnte man natürlich leben, wenn man fast das ganze Spiel ein oder zwei Tore hinterherrennen musste. Im Rückspiel hatte dann leider alles zusammengepasst! Erst bricht die Kufe von Markus (Danke an dieser Stelle nochmal an die Icefighters, die sich schnell um die Kufe gekümmert haben) und dann kam auch noch die Verletzung von Marc dazu! Der Knackpunkt waren aber die Entscheidungen der Schiedsrichter. Wenn man sogar von einigen Spielern der Icefighters gesagt bekommt, dass die Schiedsrichter Pro Salzgitter gepfiffen haben, dann sagt das schon einiges über die katastrophale Schiedsrichterleistung im 2. Finalspiel aus. Wenn man im Prinzip fast ständig in Unterzahl spielen muss, kostet das natürlich ungeheure Kraft und dann geht auch die Konzentration verloren. Schade, dass man sowas im entscheidenden Spiel  erleben musste, denn insgesamt brachten beide Teams eine gesunde Härte ins Spiel, wie sie auch im ersten Finalspiel zu sehen war.

Nichtsdestotrotz gratulieren wir selbstverständlich den Icefighters zum verdienten Titelgewinn. Zwischen uns und Salzgitter stimmte die Chemie und es war  ein sportlich faires Miteinander – so muss das sein!
Wir sind zwar enttäuscht über den Ablauf des zweiten Finalspiels, aber stolz mit dem Erreichen der Vizemeisterschaft. Die Jungs haben eine tolle Saison gespielt und haben sich die Sommerpause redlich verdient.

Im Namen der Mannschaft möchte ich mich auch bei unserem Stadionsprecher Rainer Moron bedanken, der bei unseren Heimspielen mit seiner Musik immer für eine tolle Atmosphäre gesorgt hat. Ein dickes Dankeschön geht auch an Patrick Nagel und Marcel Lau, die uns mit ihren tollen Fotos begleitet haben. Und natürlich bedanken wir uns bei all den Fans, die uns auf unsere “Saisonreise“  bis ins Finale begleitet und unterstützt haben.

Foto: Marcel Lau

post

Weserstars II freuen sich aufs Finale

Im Gespräch mit dem Trainer der Weserstars II

Zum ersten Mal seit 2009 spielt wieder eine Bremer Landesligamannschaft um die Meisterschaft in der Landesliga Nord. Damals gewannen die Red Barons (Bremer EC 1c) das entscheidende letzte Spiel der Einfachrunde gegen den REV Bremerhaven 1c mit 5:4 nach Penaltyschießen und sicherten sich die Landesligameisterschaft. Bei  den Weserstars II ist einer dabei, der damals als dritter Torwart zum Kader der Meistermannschaft gehörte und jetzt als Trainer an der Bande der Weserstars II steht: Alexander Pohl!

Hallo Alex, du warst damals als einer von drei Torhütern bei der letzten Landesligameisterschaft dabei und jetzt stehst du mit den Weserstars II als Trainer im Finale. Du müsstest das schon kennen oder?

Naja, damals hatte die Landesliga noch den Charakter einer Hobbyliga ohne Finalspiele und ich habe in der Saison auch nur einmal als Backup ausgeholfen. Unser Finaleinzug jetzt fühlt sich schon richtig toll an und die Vorfreude ist groß!

Das erste Jahr als leitender Trainer und gleich der Finaleinzug! Das nennt man Einstand nach Maß oder?

Das kann man sagen, aber die Mannschaft hat großen Teil dazu beigetragen und mir den Einstieg in den Trainerbereich sehr erleichtert. Zwischen den Jungs und mir herrscht eine gute Atmosphäre und daraus ist eine prima Symbiose entstanden. Dass wir jetzt im Finale sind, haben sich die Jungs redlich verdient!

Wie verlief aus deiner Sicht die Saison in der Landesliga Nord?

Wir hatten von Oktober bis zum Jahresende 2017 nur vier Saisonspiele und da ist es schwer im Rhythmus zu bleiben, aber wir haben alle Spiele gewonnen. Ab Januar war unser Programm schon knackiger, denn von da an hatten wir fast jedes Wochenende ein Punktspiel. Bis auf den 6:4-Auswärtssieg in Adendorf haben wir jede Pflichtaufgabe deutlich für uns entschieden, wobei wir in Adendorf die Kiste einfach nicht getroffen haben. Die entscheidenden Spiele waren natürlich die Partien gegen Wunstorf und die haben auch am meisten Spaß gemacht, weil sich einfach gleichwertige Teams gegenüber standen und tolles Eishockey geboten haben.

Besonders mit Wunstorf habt ihr euch einen Zweikampf geliefert und am Ende war eure Tordifferenz nur um 5 Tore besser, wobei man aus Wunstorf besonders nicht gerade erfreut ist über die sportliche Situation und gerne am grünen Tisch ins Finale eingezogen wäre!

Das Thema hat natürlich für ordentlich viel Wirbel gesorgt. Ich kann natürlich die Wunstorfer verstehen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Es gab Probleme mit einer Spielberechtigung, das stimmt schon, und in erster Instanz war der Protest von Wunstorf mit anschließender  Wertung gegen uns natürlich legitim. Aber wenn wir keinen Zugang zum Pass hatten, weil dieser beim Verband liegt und ich dennoch von der Ligenleitung das OK für den Einsatz bekomme, würde jeder Verein so handeln und den Spieler einsetzen. Wir haben beim Widerspruch weder die Schuld von uns gewiesen oder diese an den Verband weitergegeben. Es ist, wie es ist, leider eine unglückliche Konstellation gewesen und im Endeffekt hat die Verbandskommission sportlich richtig entschieden und die Wertung wieder rausgenommen. Was dann aber im Nachgang aus Wunstorf auf deren Homepage oder auch von einigen Spielern in den sozialen Netzwerken an Shitstorm verbreitet wurde, hat allerdings nichts mehr mit einem sportlichen Miteinander zu tun. Ich war bisher immer positiv auf Wunstorf zu sprechen und kam auch mit Heiko Becker (Mannschaftsleitung Wunstorf) immer gut aus, aber dieses Nachtreten in aller Öffentlichkeit muss man sich, bei allem Verständnis, verkneifen. Ich kenn die Eiszeiten in Mellendorf zwar nicht, aber Wunstorf hätte sich auch um einen Nachholtermin für ein ausgefallenes Spiel gegen den Altonaer SV bemühen können (5:0-Wertung für Wunstorf) und dann wäre es für uns sicherlich schwerer geworden die Tore aufzuholen. Nachdem der SV Gödens aufgrund eines Noroviruserkrankung in ihrer Mannschaft bei uns absagen mussten, haben wir uns ja auch sofort, um einen Nachholtermin gekümmert.

Mit dem 34:0 im Nachholspiel konntet ihr am Ende die fehlenden 29 Tore auf Wunstorf aufholen. Wie siehst du diese hohen Ergebnisse, die in dieser Saison häufig in der gesamten Landesliga der Fall war?

In den letzten beiden Jahren waren die Nordhorner und der ECW Sande in der Liga und auch von denen wurden regelmäßig hohe Siege eingefahren. In dieser Saison gab es eben 3 – 4 Mannschaften, die in der Lage waren in dieser Höhe zu gewinnen. Salzgitter und Wunstorf konnten sich mit ehemaligen Regionalligaspielern enorm verstärken und dann kommen solche Ergebnisse zustande. Unsere Mannschaft ist dagegen fast eine 1:1-Kopie aus der letzten Saison, nur hatten wir in dieser Saison das Glück, dass wir kaum Ausfälle hatten. Das Gefälle in dieser Liga war schon immer groß und das lässt sich wahrscheinlich nicht ändern. In unserer Gruppe A stachen Wunstorf und wir natürlich hervor, aber dahinter war alles relativ eng und nur Gödens fiel leider etwas weit ab. In der Gruppe B ging es etwas enger zu und ist auch aus meiner Sicht die stärkere Gruppe. Aber man kann leider nie bei der Auslosung vor der Saison wissen, wie stark die Gruppen wirklich sind. Die Liga ist unberechenbar geworden. Da gewinnt eine Mannschaft zuhause zweistellig und tritt beim gleichen Gegner an, um dann selbst eine Klatsche im zweistelligen Bereich einzustecken. Und dieses Leistungsgefälle wird es auch in Zukunft geben, daran lässt sich nichts ändern. Man könnte vielleicht noch eine Art Bezirksliga unterhalb der Landesliga installieren, aber es kann nicht das Ziel sein, wenn wir im Norden mit kleinen Ligen mit jeweils 5 – 7 Teams rumzuwursteln. Viele sehen die Landesliga wahrscheinlich immer noch als die Hobbyliga von damals, aber das ist sie nicht mehr.

Jetzt steht ihr im Finale und spielt gegen die Salzgitter Icefighters 1b um die Landesliga-Krone. Wie schätzt du euren Finalgegner ein?

Trotz des mäßigen Saisonstarts hatte ich die Icefighters auf meiner persönlichen Liste, denn die haben einige in ihren Reihen, die schon in höheren Ligen unterwegs waren und mit Jasieniak, Kotke und Breneizeris verfügen sie über reichlich Erfahrung. Mit der Nachmeldung von Maik Gatzka und Lars Tschirner vom Regionalligakader ist die Qualität nochmal höher geworden. Schaut man einmal auf die Scorerliste, dann haben die Icefighters natürlich besonders von “Jazze“ Jaseniak profitiert, der allein an mehr als die Hälfte der Tore beteiligt war, aber selbst ohne ihn verfügt die Mannschaft über reichlich Qualität.

Werdet ihr auch nochmal U23-Spieler nachmelden?

Ja, das werden wir bzw. haben wir schon getan. Und zwar werden Mirco Ratajczak und Darian Wellmann von der 1. Mannschaft zu uns stoßen. Die beiden trainieren auch in dieser Woche bei uns mit und werden sicherlich auch den Rest der Truppe einen zusätzlichen Schub geben. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen zwei frischgebackene Regionalligameister in unseren Reihen zu haben. Schaun‘ wir mal!

Wer wird Meister?

Natürlich will man auch am Ende den Pott hochhalten, wenn man im Finale steht, aber es werden sicherlich zwei spannende Spiele, in denen alles passieren kann und da gehört auch das Quäntchen Glück dazu.  Wir freuen uns auf zwei Spiele gegen einen tollen Gegner und was dabei rauskommt, wird sich zeigen. Zudem spielen wir erstmals bei uns in Halle 1 und da hoffen wir auf reichlich Unterstützung von unseren Fans. Wir werden auf jeden Fall in beiden Finalspielen alles rausholen, was in unseren Tanks steckt!

Als Meister würdet ihr in die Verbandsliga aufsteigen! Werdet ihr den Aufstieg wahrnehmen?

Erstmal müssen die Finalspiele gespielt werden. Aber natürlich hat jeder Sportler das Ziel in eine stärkere Liga aufzusteigen, um sich weiterzuentwickeln. Der Sprung zwischen der Landes- und Verbandsliga ist nicht allzu groß und auch die Anzahl der Spiele ist ungefähr gleich. Zudem glaube ich, dass meine Jungs auch sportlich in dieser Liga mithalten können. Unser Ziel im Verein ist es zudem, dass wir früher oder später eine zweite Mannschaft eine Liga unter unserer 1. Herren stellen, um auch unsere Spielern aus dem Nachwuchs besser an die Regionalliga heranzuführen. Darum wurde ich vom Vorstand bereits vor der Saison gefragt, ob die Weserstars II in der Verbandsliga an den Start gehen sollen, aber ich wollte, dass wir den sportlichen Weg einschlagen.

Werdet ihr für das Spiel Eintritt verlangen?

Wir haben bisher noch nie Eintritt verlangt und ich finde es unfair gegenüber den Fans, die bisher immer bei uns waren und uns unterstützt haben, wenn wir jetzt im wichtigsten Spiel etwas verlangen.

Wir danken für das Gespräch und wünschen der ganzen Mannschaft viel Erfolg!

FINALE LANDESLIGA NORD 2018
Gespielt wird in einem Hin- und Rückspiel! Wenn nach der Regulären Spielzeit im zweiten Spiel die Siege und Tore ausgeglichen sind, entscheidet das Penaltyschießen!

Fr, 23.03.2018 | 20:00 Uhr
Weserstars Bremen II – Salzgitter Icefighters 1b

So, 25.03.2018 | 18:00 Uhr
Salzgitter Icefighters 1b – Weserstars Bremen II

post

Fiiiinaaaaleee ohoooo!!!

Weserstars II – Gödens Vikings 34 : 0 (10:0, 12:0, 12:0)

Die Weserstars Bremen II haben es geschafft! Sie holen sich die Meisterschaft in der Landesliga Nord Gruppe A und spielen jetzt gegen den Meister der Gruppe B, die Salzgitter Icefighters 1b, um den Landesligatitel.

29 Tore! Genau diese Differenz musste die „Zweite“ auf Wunstorf aufholen, um die Meisterschaft in der Gruppe A und damit das Finale der Landesliga Nord zu erreichen. Zu Gast war der Tabellenletzte aus Gödens, die Vikings, und nach dem 32:4-Erfolg im Hinspiel war es kein unmögliches Vorhaben. Es wurden sogar 34 Tore und nach 60 Minuten brachen bei der Bremer Mannschaft und auch bei den Fans alle Dämme. Die Fans hatten sogar die Eishalle mit Banner und Fähnchen geschmückt mit dem Motto „29 and sexy“, also passend zur Mission vor dem Spiel.

Das Spiel selbst ist schnell erzählt, denn für die Bremer ging es um nichts anderes als um Tore und davon mussten mindestens 29 her. Die erste Scheibe lag auch schon bereits nach 8 gespielten Sekunden im Kasten der Gäste und nach dem ersten Drittel stand es bereits 10:0 auf der Anzeigetafel. Im zweiten Drittel ließen die Weserstars nochmal 12 weitere Tore folgen und somit fehlten den Bremern nur noch 7 Tore für die Vorrundenmeisterschaft und hatten noch 20 Minuten Zeit für die restlichen Tore. In der 50. Minute sah man dann auch vom Coach der Bremer eine Regung, der bis dahin die geschossenen Tore meistens nur zur Kenntnis nahm. Es war der Moment als Thomas André das wichtige 29:0 erzielte und die Weserstars auf Platz 1 der Tabelle schoss. Weitere 5 Tore ließen die Bremer noch folgen und nachdem die Schlusssirene ertönte, war es geschafft: Vorrundenmeister der Gruppe A!

Im Finale um die Landesligameisterschaft wartet die 1b von den Salzgitter Icefighters, die u.a. mit David Jasieniak und Mario Breneizeris klangvolle Namen in ihren Reihen haben. Die Landesligameisterschaft wird in einem Hin- und Rückspiel entschieden und derzeit befindet man sich in der Terminfindung. Bis spätestens zum nächsten Wochenende sollen die Termine feststehen.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Die Mannschaft hat sich selbst belohnt für eine absolut geniale Saison, in der sie sich nie aus dem Konzept bringen ließen und das trotz zwischenzeitlicher Probleme abseits des Eises. Bis auf unsere Torhüter haben alle unsere 27 eingesetzten Spieler in dieser Saison gepunktet und diese Ausgeglichenheit war einer der Schlüssel für diesen Erfolg. Ich möchte aber noch meinen großen Respekt an die Mannschaft vom SV Gödens zollen, die in Minimalbesetzung nach Bremen gereist sind und bis zum Schluss gekämpft haben. Besonders den Goalie möchte ich hervorheben, der über 160 Schüsse auf seinen Kasten bekam und trotz des Ergebnisses einiges herausgefischt hat.
Unsere Augen sind jetzt natürlich auf das Finale gerichtet und wir freuen uns auf zwei tolle Spiele gegen die Eishockeykameraden aus Salzgitter.

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Moron (60:00), Lütjen
Verteidigung: Ender, Haverkamp, D. Launert, Scheffler
Sturm: S. Launert, Thomas, Grimm, Guevara, Hotopp, Harmstorf, Petermann, Hohnhorst, Doronkin, Verner, Bruns

Scoreboard:

1:0 [00:09] Thomas (Grimm)
2:0 [03:06] Petermann (Hohnhorst)
3:0 [03:20] S. Launert (Thomas, Ender)
4:0 [04:43] Hotopp (Harmstorf)
5:0 [06:52] Guevara (Ender)
6:0 [09:33] Grimm (Thomas, Ender)
7:0 [13:06] S. Launert (Thomas, Scheffler)
8:0 [14:01] Hotopp (Harmstorf, Guevara)
9:0 [14:45] Haverkamp (Grimm) | UZ-1
10:0 [18:46] Guevara (Harmstorf)
11:0 [21:28] Hotopp (Harmstorf) | UZ-1
12:0 [21:35] Hotopp | UZ-1
13:0 [23:22] S. Launert (Thomas) | UZ-1
14:0 [25:09] Grimm (Hotopp, Harmstorf)
15:0 [26:15] Harmstorf (Hotopp)
16:0 [26:43] Haverkamp (Doronkin, Hohnhorst)
17:0 [27:40] D. Launert (S. Launert, Thomas) | PP+1
18:0 [27:52] S. Launert (Grimm)
19:0 [28:44] S. Launert (Thomas, Ender)
20:0 [31:18] Grimm (Haverkamp) | PP+1
21:0 [34:13] Harmstorf (Hohnhorst)
22:0 [35:23] Hohnhorst (Doronkin)
23:0 [41:08] Haverkamp (Thomas) | PP+1
24:0 [43:27] Grimm (Scheffler)
25:0 [43:38] Thomas (Grimm)
26:0 [44:09] Harmstorf (Hotopp, Grimm) | PP+1
27:0 [45:41] Petermann (Hohnhorst, Doronkin)
28:0 [46:45] Ender (Hotopp, Guevara) | UZ-1
29:0 [49:34] Thomas (Scheffler, S. Launert)
30:0 [50:58] Scheffler
31:0 [55:21] S. Launert (Haverkamp, Scheffler)
32:0 [56:53] Doronkin (Petermann)
33:0 [58:07] Grimm (Thomas, S. Launert)
34:0 [58:48] Harmstorf (Hotopp)

Strafen:

Weserstars II: 8
SV Gödens: 10

Zuschauer: 80

Foto: Marcel Lau

post

Torfestival und Shutout in Hamburg

Altonaer SV 1b – Weserstars II  0 : 25 (0:7, 0:8, 0:10)

Der 6. Sieg in Folge für die 2. Mannschaft der Weserstars Bremen war auch der 6. Kantersieg in Folge und zudem blieb das eigene Tor sauber. Im “Palast der Winde“ in Hamburg-Stellingen bot die “Zweite“ ein perfektes Spiel beim Gastgeber, dem Altonaer SV 1b.

Von Beginn an drückten die mit drei Reihen angetretenen Bremer auf das Gaspedal und ließen die Hamburger nur selten gefährlich ins eigene Drittel vorstoßen. Schon in der 2. Spielminute stand es 1:0 für die Weserstars (Tor: Johann Harmstorf) und damit war auch schon der Bann gebrochen. André Thomas und und Dennis Hotopp per Doppelschlag in der 5. Minute markierten die Tore 2 und 3 – und das bei eigener Unterzahl. Das 4. Tor arbeitete “Aki“ Hohnhorst in der 9. Minute über die Torlinie und Wadim Scheifler (Foto) erhöhte in der 16. Minute auf 5:0. Das halbe Dutzend machte der Schweizer André Thomas knapp 3 Minuten vor der Pause voll. Kurz vor der Pausensirene durfte Malte Scheffler sein erstes Saisontor feiern und mit einem klaren 7:0 ging es in die erste Pause.

Nach 12 gespielten Sekunden im zweiten Drittel stand es schon 8:0 (Tor: Yanneck Grimm) und die Bremer ließen nicht locker. In der 27. Minute durfte Steven Launert das erste Mal jubeln als er das 9:0 markierte und 3 Minuten später besorgte Johann Harmstorf das 10. Tor für die Weserstars II. Schon da wurden die Beine der Gastgeber noch schwerer und die freien Räume nutze die Mannschaft von Trainer Alexander Pohl nach Belieben aus. Steven Launert (32. Minute), Dennis Hotopp (33. Minute), “Aki“ Hohnhorst (34. Minute), “Pato“ Guevara (36. Minute) und André Thomas in der 38. Minute schraubten die Führung auf 15:0 hoch. Und mit diesem Zwischenstand gab es zum zweiten Mal den Pausentee.

Was sich zum Ende des Mittelabschnitts andeutete, zog sich über das ganze letzte Drittel hin als die Bremer das Pensum noch einmal erhöhten. Yanneck Grimm und Dennis Launert per Doppelschlag in der 44. Minute eröffneten das letzte Drittel. In der 50. Minute ließ “Aki“ Hohnhorst das 18. Tor folgen und in der 53. Minute machte Julian Petermann das 19:0. Die weiteren Tore in den letzten Minuten schossen André Thomas (54. Min.), Julian Petermann (56. Min.) und in der 57. Minute trafen die Bremer durch Yanneck Grimm und “Pato“ Guevara erneut per Doppelschlag und noch bevor die Schlusssirene ertönte trafen wiederum André Thomas (26 Sekunde vor Schluss) und erneut “Pato“  Guevara (3 Sekunden vor Schluss) für die Weserstars. Nach der Schlusssirene konnte auch Henrik Lütjen feiern, der seinen ersten Shutout in dieser Saison feiern konnte.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Die Mannschaft hat von Anfang bis Ende das Umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Wir sind diszipliniert und als Mannschaft aufgetreten und jede Reihe konnte sich auszeichnen, was mich besonders gefreut hat. Am 11. März wollen wir im letzten Spiel nochmal richtig Gas geben und alles aus uns rausholen!

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Lütjen (60:00), Diek
Verteidigung: D. Launert, Schlasche, Strauch, Haverkamp, Scheffler, Halfer
Sturm: S. Launert, Thomas, Grimm, Guevara, Hotopp, Harmstorf, Petermann, Hohnhorst, Scheifler

Scoreboard:

0:1 [01:09] Harmstorf (Hotopp)
0:2 [04:06] Hotopp (Haverkamp) | UZ -1
0:3 [04:26] Thomas (Grimm, S. Launert) | UZ -1
0:4 [08:53] Hohnhorst (Halfer)
0:5 [15:32] Scheifler (Hohnhorst, Scheffler)
0:6 [17:13] Thomas (Grimm, S. Launert)
0:7 [19:05] Scheffler (Hohnhorst, Petermann)
0:8 [20:12] Grimm (S. Launert)
0:9 [26:14] S. Launert (Thomas, Grimm)
0:10 [29:03] Harmstorf (Hotopp, Haverkamp)
0:11 [31:39] S. Launert (Grimm)
0:12 [32:47] Hotopp ( Harmstorf, Guevara)
0:13 [33:38] Hohnhorst (Scheffler)
0:14 [35:58] Guevara (Hotopp)
0:15 [17:42] Thomas | PP +1
0:16 [43:05] Grimm (Thomas)
0:17 [43:33] D. Launert (Thomas)
0:18 [49:23] Hohnhorst (Scheffler, Scheifler) | PP +1
0:19 [52:36] Petermann (Halfer) | PP +1
0:20 [53:45] Thomas (S. Launert, Grimm)
0:21 [55:33] Petermann (Hohnhorst)
0:22 [56:40] Grimm (S. Launert, Petermann)
0:23 [57:00] Guevara (Hotopp, Harmstorf)
0:24 [59:34] Thomas (S. Launert, Grimm)
0:25 [59:57] Guevara (Haverkamp)

Strafen:

Altonaer SV 1b: 20
Weserstars II: 10

Foto: Patrick Nagel (www.pana-pictures.de)

post

Weserstars II bezwingen auch die Tigers

Weserstars II – Harsefeld Tigers 1b 11 : 3 (4:0, 5:2, 2:1)

Gegen die Tigers 1b aus Harsefeld erkämpften sich die Weserstars II ihren 5. Sieg in Folge und haben mindestens den zweiten Platz in der Landesliga-Gruppe A bereits sicher. Allerdings mussten sich die Bremer deutlich mehr ins Zeug legen als noch im Dezember in Harsefeld, denn bei den Tigers waren nur noch 6 Spieler aus dem Hinspiel dabei und zudem war der eine oder andere Spieler aus der Verbandsligamannschaft der Tigers mit dabei. Die Weserstars mussten dagegen verletzungsbedingt oder aufgrund von Strafen auf einige Stammspieler verzichten.

Den besseren Start erwischten die Gäste, die 2-3 mal in den ersten Minuten gefährlich vor das Tor von Henrik Lütjen auftauchten. Die Bremer brauchten die ersten Minuten, um sich zu akklimatisieren und mussten sich reinarbeiten. Auf diese Weise wurde auch das erste Tor erzielt, denn in der 5. Spielminute wurde im Gewühl die Scheibe von Thomas André förmlich reingekämpft. Das Tor war auch der Wachmacher, denn dann nahmen die Hausherren das Spielgeschehen immer mehr in die Hand. In der 7. Minute traf Dennis Hotopp bei eigener Unterzahl zum 2:0 nach Vorarbeit von Harmstorf und Thomas. In der 12. Minute wurde Yanneck Grimm auf dem Weg zum 3:0 gefoult und so gab es einen Penalty, der allerdings nicht im Gästetor untergebracht werden konnte. Dann durfte “Aki“ Hohnhorst seinen Zweierpack schnüren als er in der 14. und 20. Spielminute den 4:0 Pausenstand erstellt.

Die Kontrolle behielten die Bremer auch nach der Pause und mit einem wunderbar herausgespielten Powerplaytor in der 23. Minute erhöhten die Bremer auf 5:0 als Niclas Haverkamp trocken abzog. Nur drei Minuten später traf der Bremer Kapitän gleich zweimal und schraubte das Ergebnis auf 7:0 hoch. In den folgenden Minuten ließen leider das Scheidsrichter-Duo immer ihre Linie vermissen und sorgten auf beiden Seiten teilweise für merkwürdige Entscheidungen. Die Harsefelder nutzen das im Powerplay in der 28. Minute zum ersten Treffer. Nur eine Minute später musste Maurice Bruns aufgrund eines ungestümen Bandenchecks mit einer Spieldauer in die Kabine. Die folgenden 5 Minuten in Unterzahl überstanden die Bremer aber ohne Gegentreffer und bei eigener Vollzähligkeit ging es auch wieder in die andere Richtung. In der 34. und 35. Minute erhöhten Johann Harmstorf und André Thomas auf 9:1, aber knapp zwei Minuten vor dem Ende fanden sich die Bremer wieder in Unterzahl und kassierten den zweiten Gegentreffer.

Was sich im zweiten Drittel bereits andeutete, so war es im gesamten letzten Drittel ersichtlich, dass beim Schiedsrichter-Duo die klare Linie fehlte. Beide Mannschaften sorgten zwar für erhebliche Unruhe, aber die fehlende Übersicht der Unparteiischen befeuerte zusätzlich ein bis dato relativ faires Spiel. Und so fielen nur noch 3 Tore im letzten Abschnitt. Die Tigers durften in der 46. Minute ihren dritten Treffer bejubeln und drei Minuten später durfte dann auch endlich Yanneck Grimm seinen ersten Treffer des Abends feiern. Für das Highlight sorgte Viktor Dronkin, der in der 53. Minute seinen ersten Saisontreffer erzielen konnte. Trotz des hohen Rückstands gaben die Gäste aus Harsefeld nie nach und zudem zeigte sich die Verteidigung der Bremer an diesem Abend etwas löchrig. Aber Henrik Lütjen erwischte einen klasse Abend, der 39 Schüsse auf seinen Kasten entschärfen konnte.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Man merkt der Mannschaft die wöchentlichen Umstellungen in den Reihen an, denn auch in diesem Spiel brauchten wir eine gewisse Eingewöhnungsphase. Wir hatten es heute deutlich schwerer als noch in Harsefeld und somit ist dieser Sieg höher zu bewerten als der Erfolg im Dezember, auch wenn wir nicht unseren besten Tag hatten. Dennoch bleibt ein kleiner Beigeschmack hängen, denn wir kriegen es zuhause nicht hin, ein Spiel ohne Unruhe über die Bühne zu bringen. Sicherlich müssen wir da auch auf uns schauen, aber auswärts haben wir einen deutlich geringeren Schnitt, was die Strafzeiten betrifft und darüber müssen auch mal die Schiedsrichter nachdenken, die wir in Bremen bekommen und in der Regel sind es fast immer die gleichen.

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Lütjen (60:00), Diek
Verteidigung: Strauch, Haverkamp, Ender, Thomas, D. Launert, Scheffler
Sturm: Guevara, Hotopp, Harmstorf, Doronkin, Hohnhorst, Grimm, Bruns, Verner, Gerken

Scoreboard:

1:0 [04:52] Thomas (Hohnhorst, Dornkin)
2:0 [06:26] Hotopp (Harmstorf, Thoams) | UZ-1
3:0 [13:34] Hohnhorst (Dornkin)
4:0 [19:36] Hohnhorst (D. Launert, Grimm)
5:0 [22:35] Haverkamp (Hotopp, Harmstorf) | PP+1
6:0 [25:39] Hotopp (Harmstorf)
7:0 [27:30] Hotopp (Doronkin, Harmstorf)
7:1 [33:15] Fitschen (De Bruin, Bente)
8:1 [35:59] Harmstorf (Hotopp)
9:1 [38:18] Thomas (Grimm)
9:2 [45:54] Fitschen (Krumm, Jesgarsch) | PP+1
9:3 [45:54] Berg (Bente)
10:3 [48:54] Grimm (Thomas)
11:3 [52:37] Doronkin (Hotopp, Hohnhorst)

Strafen:

Weserstars II: 13 + 20 (Bruns)
Tigers 1b: 16 +10 (Bente)

Zuschauer: 50

Foto: Patrick Nagel (www.pana-pictures.de)

post

Klarer Sieg gegen mutige Krokodile

Weserstars Bremen II – Crocodiles Hamburg 1c 15:3 (5:2 6:0, 4:1)

Der vierte Sieg in Folge für die „Zweite“ war wieder eine klare Angelegenheit. Allerdings zeigten sich die Gäste aus Hamburg über die gesamte Spielzeit sehr hartnäckig.

Die Personaldecke der Bremer war am Freitagabend etwas dünner als gewohnt und so konnte man nicht die drei vollen Reihen aufbieten. Trotz der drei Sturmreihen standen nur 2 Verteidigerreihen zur Verfügung. Und so dauerte es bis sich die Bremer ins Spiel fanden. Dennoch gelang bereits nach etwas mehr als 3 gespielten Minuten 1:0 als Johann Harmstorf auf Zuspiel von Dennis Hotopp und “Pato“ Guevara die Bremer in Führung brachte. Nur vier Minuten später saß Johann in der Kühlbox und das Powerplay nutzten die Hamburger zum 1:1 Ausgleich. Ab der 10. Spielminute waren die Bremer endgültig im Spiel und gingen wieder in Führung (Tor: Grimm). Eine Minute später erhöhte Timo Gerken auf 3:1 und knapp 2 Minuten später durfte sich “Pato“ Guevara als Torschützen eintragen. In der 15. Minute war es wieder Timo Gerken, der zum 5:1 einnetzen konnte. Kurz vor der Pause durften die Gäste nochmal jubeln und verkürzten auf 5:2!

In den ersten 11 bis 12 Minuten spielten sich die Weserstars II in einen wahren Rausch und bauten die Führung auf 11:2 aus. Als dreimaliger Torschütze konnte sich Yanneck Grimm auszeichnen (26. / 30. / 32.). Die weiteren Torschützen waren Dennis Hotopp (21.), Maurice Bruns (23.) und Johann Harmstorf (27.). Bereits nach knapp 30 Minuten war für den Torwart der Crocodiles Marco Engel Feierabend, da er aufgrund einer Spieldauerstrafe in die Kabine musste. Bis zur zweiten Pause erspielten sich die Bremer eine Vielzahl an weiteren Chancen, die aber alle ungenutzt blieben und so blieb es nach 40 Minuten bei der 11:2-Führung.

Auch im letzten Drittel blieben die Hausherren torgefährlich, aber der neue Goalie der Crocos Florian Soltis vereitelte schlimmeres. In der 49. Minute war aber der Schweizer im Bremer Trikot André Thomas zur Stelle und stellte erstmals eine 10-Tore-Führung her. In der 57. durfte auch Wadim Scheifler (Foto), der „alte Hase“ der Weserstars II, jubeln und erhöhte auf 13:2. In der 57. Minute musste dann leider auch Steven Launert frühzeitig in die Kabine, der wegen Meckerns mit einer Spieldauerstrafe bestraft wurde. Eine Minute später traf erneut Thomas André mit einem Hammer von der blauen Linie zum 14:2. Eine Minute vor Schluss belohnten sich die Crocodiles mit dem dritten Treffer für ihren unermüdlichen Kampfgeist. Den Schlusspunkt markierten aber die Weserstars in Person von “Aki“ Hohnhorst, der den 15:3-Endstand herstellte.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Es war nicht alles perfekt, aber insgesamt bin ich mit meinen Jungs zufrieden. Da uns ein paar Defender fehlten, mussten wir in der Verteidigung etwas umstellen und die Reihen mussten im Laufe des Spiels erstmal warm miteinander werden. Und auch wenn wir 15 Tore geschossen haben, wäre vorne mehr drin gewesen, aber wir wollen mal nicht meckern. Am nächsten Sonntag gegen Harsefeld müssen wir unseren Lauf bestätigen und ich vertraue meiner Mannschaft voll und ganz, dass sie das auch umsetzen wird.

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Lütjen (60:00), Diek
Verteidigung: Strauch, Ender, Thomas, Schefler
Sturm: Guevara, Hotopp, Petermann, S. Launert, Hohnhorst, Grimm, Bruns, Doronkin, Gerken

Scoreboard:

1:0 [03:07] Harmstorf (Hotopp, Guevara)
1:1 [07:01] Kraft (Frost, Dau) | PP+1
2:1 [09:44] Grimm
3:1 [10:49] Gerken (Strauch, Thomas)
4:1 [12:13] Guevara (Hotopp, Harmstorf)
5:1 [14:17] Gerken (Bruns)
5:2 [19:27] Dau (Kraft, Wenzel)
6:2 [20:47] Hotopp (Harmstor, Guevara)
7:2 [22:32] Bruns (Thomas)
8:2 [25:31] Grimm (S. Launert)
9:2 [26:40] Harmstorf (Hotopp)
10:2 [29:17] Grimm (S. Launert)
11:2 [31:06] Grimm (Harmstorf, Ender)
12:2 [48:55] Thomas (Grimm) | PP+1
13:2 [56:31] Scheifler
14:2 [57:40] Thomas (Grimm)
14:3 [59:00] Frost (Kraft, Schaller)
15:3 [59:16] Hohnhorst (Doronkin, Hotopp)

Strafen:

Weserstars II: 8 + 10 (Thomas) + 10 (S. Launert) + 20 (S. Launert)
Crocodiles 1c: 7 + 20 (Engel)

Zuschauer: 50

Foto: Patrick Nagel (www.pana-pictures.de)

post

Tore am Fließband in Sande

SV Gödens Vikings – WESERSTARS II 4 : 32 (2:10, 0:8, 2:14)

Nach den beiden Kantersiegen gegen Adendorf (12:0) und Altona (19:1) ließen es die Weserstars II auch in Sande ordentlich Krachen und schossen im Landesligaspiel den Tabellenletzten der Gruppe A mit 32:4 kurz und klein.

Als klarer Favorit reiste die 2. Mannschaft der Weserstars nach Sande, wo die Vikings vom SV Gödens ihre Heimspiele austragen. Mit drei Reihen, u.a. auch mit Thorben Diek und Oskar Pulaczewski aus der U19-Jugend der Young-Weserstars, wollte man von der ersten bis zur letzten Minute aufs Tempo drücken und auch mit Hinblick auf die Tabellenführung das eigene Torverhältnis aufbessern. Schon nach nicht einmal 10 Minuten stand es 0:4 auf der Anzeigetafel (Tore: Verner, Hohnhorst, Gerken und Hotopp). Die Gastgeber nutzten in der 11. Minute ein kurze Konzentrationsschwäche der Bremer und verkürzten per Doppelschlag auf 2:4. Danach gaben die Weserstars wieder Vollgas und trafen bis zur 1. Pause noch 6 mal ins Vikings-Tor (Tore: Petermann, Guevara, Hotopp, Bruns, Thomas und S. Launert). Zwischenzeitlich musste die Spielzeit per Hand gestoppt werden, weil die Anzeigetafel den Geist aufgab. Beim Stand von 10:2 für die Weserstars II ertönte die erste Pausensirene.

Im zweiten Abschnitt machten die Bremer da weiter, wo sie aufgehört haben: Tore schießen. Allerdings ließ die Chancenauswertung etwas zu wünschen übrig, aber auch so ließen die Bremer die Hartgummischeibe 8 Mal im gegnerischen Tor zappeln. Andre Thomas traf allein schon vier Mal ins gegnerische Tor. Die weiteren Treffer im zweiten Drittel besorgten Dennis Hotopp (26. Min), Julian Petermann (28. Min), Niclas Haverkamp in der 31. Minute mit einem schönen “Strich“ von der blauen Linie und “Aki“ Hohnhorst (38. Min). In der 32. Minute war für den U19-Goalie Thorben Diek im Bremer Tor Feierabend und er machte Platz für Henrik Lütjen, der nach zweimonatiger Verletzungspause wieder seinen Einstand gab.  Beim Stand von 18:2 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel sollte die ersten 40 Minuten zuvor nochmal toppen, denn allein 14 Tore schossen die Bremer im letzten Durchgang. Fast im Minutentakt musste der Torhüter der Gastgeber die Scheibe aus dem eigenen Tor holen und im Laufe der Zeit bekam man auch Mitleid, weil er von seiner eigenen Verteidigung ziemlich allein gelassen wurde. Steven Launert (4 Tore) und André Thomas (3 Tore) waren im letzten Drittel am treffsichersten. Die weiteren Tore schossen Dennis Hotopp (2 Tore), “Aki“ Hohnhorst (2x), “Pato“ Guevara, Niclas Haverkamp und Dennis Launert. Die Vikings konnten in der 45. und 48. Minute lediglich für Ergebniskosmetik sorgen. Die vielen Tore waren wohl auch für die Stadionuhr zu viel, die zum Ende des Spiels wie im ersten Drittel keine Lust mehr hatte die Spielzeit richtig anzuzeigen.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Wenn man 32:4  gewinnt, gibt es eigentlich nichts zu kritisieren. Was mir besonders am Auftritt meiner Mannschaft gefallen hat, ist die Art und Weise, wie sie die Tore herausgespielt haben. Es hat Spaß gemacht den Jungs zuzuschauen, die sichtlich in Spiellaune waren. Auf der anderen Seite zolle ich auch meinen Respekt für die Vikings, die sich über jedes ihrer vier Tore gefreut haben und die haben sie sich auch für ihren unermüdlichen Kampfgeist verdient.

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Diek (31:46), Lütjen (28:14)
Verteidigung: Strauch, Scheffler, Haverkamp, Schlasche, D. Launert, Pulaczewski
Sturm: Guevara, Hotopp, Petermann, S. Launert, Thomas, Hohnhorst, Bruns, Verner, Gerken

Scoreboard:

0:1 [02:06] Verner (Pulaczewski) | PP+1
0:2 [05:16] Hohnhorst (Thomas)
0:3 [05:33] Gerken (D. Launert, Verner)
0:4 [09:54] Hotopp (Petermann)
1:4 [10:16] Toelstede (K. Harms)
2:4 [10:25] Wolken
2:5 [13:32] Petermann (Hotopp)
2:6 [14:11] Guevara (Strauch)
2:7 [16:59] Hotopp (Guevara, Strauch) | PP+1
2:8 [17:50] Bruns (Verner)
2:9 [19:16] Thomas (Schlasche) | PP+1
2:10 [19:44] S. Launert (Thomas)
2:11 [21:29] Thomas (Schlasche)
2:12 [25:17] Hotopp (Guevara) | UZ-1
2:13 [26:03] Thomas
2:14 [27:21] Petermann
2:15 [30:51] Haverkamp (Hotopp, Guevara)
2:16 [32:09] Thomas
2:17 [33:03] Hohnhorst (Schlasche)
2:18 [39:58] Thomas
2:19 [42:59] Hotopp (Guevara) | PP+1
2:20 [43:21] Thomas
2:21 [43:17] S. Launert
2:22 [44:30] Hotopp (Strauch) | PP+1
3:22 [44:41] M. Harms (Toelstede) | PP+1
3:23 [44:55] S. Launert (Thomas)
3:24 [45:08] Thomas (S. Launert)
3:25 [46:20] Guevara (Hotopp)
3:26 [46:44] Haverkamp (Hotopp, Guevara)
3:27 [47:02] Hohnhorst (S. Launert)
4:27 [47:56] Toelstede
4:28 [50:55] Hohnhorst (Gerken, Thomas)
4:29 [51:34] D. Launert
4:30 [53:22] S. Launert (Schlasche) | UZ-1
4:31 [55:07] S. Launert (Hotopp)
4:32 [57:14] Thomas

Strafen:

SV Gödens: 18
Weserstars II: 12

Zuschauer: 50

Foto: Marcel Lau

post

Torfestival gegen Altona

Weserstars II – Altonaer SV 1b 19 : 1 (5:0, 6:0, 8:1)

Die 2. Mannschaft der Weserstars nahm auch gegen die Gäste aus Hamburg die Favoritenrolle an und dominierte das Spiel von Anfang bis Ende. Überschattet wurde der hohe Erfolg nur von der schwachen Leistung der Schiedsrichter, die über weite Strecken und besonders im letzten Drittel keine Sicherheit zeigten.

Schon zu Beginn des Spiels machte sich die Überlegenheit der Bremer bemerkbar, die bereits in der 3. Minute durch Yanneck Grimm in Führung gingen. In der 6. Minute legte Dennis Hotopp nach, der auch 3 Minuten später erfolgreich war und auf 3:0 erhöhte. Daniel Schwertl (14.) und André Thomas (19.) sorgten für eine entspannte 5:0-Führung zur ersten Pause.

Gleiches Bild auch im Mittelabschnitt, das keine 80 Sekunden auf der Uhr hatte als erneut Dennis Hotopp mit einem satten Schuss das halbe Dutzend voll machen konnte. In der 25. Minute traf André Thomas in Überzahl zum 7:0 und 3 Minuten später erzielte Dennis Hottop mit seinem dritten Treffer das 8:0. Per Doppelschlag in der in der 34. und 35. durch Markus Strauch und Wadim Scheifler machten es die Bremer zweistellig. Noch vor der Pause (38. Minute) schraubte der Bremer Kapitän Dennis Hotopp das Ergebnis auf 11:0 nach oben.

Ein kurzes Lebenszeichen zeigten die Gäste in der 42. Minute mit dem ersten Treffer, aber das war es dann auch schon wieder. Julian Petermann machte in 45. Minute das Dutzend voll und trug sich auch in 48. Spielminute beim 13. Treffer als Torschützen ein.  Jetzt ging es Schlag auf Schlag weiter für die Weserstars, die durch “Aki“ Hohnhorst (49.), Patricio Guevara (52. und 55.), Steven Launert (54.), Niclas Haverkamp (55.) und Daniel Schwertl (56.) innerhalb weniger Minuten auf 19:1 erhöhen konnten. Negativer Höhepunkt in einem ansonsten fairen Spiel fand in der 55. Spielminute statt, als der Hamburger Goalie den Bremer Steven Launert mit dem Schläger zum Fallen brachte. Natürlich entwickelt sich in solchen Situationen im Eishockey eine große Spielertraube und leider bewiesen die Schiedsrichter keine Übersicht, die auf beiden Seiten wahllos überhöhte Strafen aussprachen. Yanneck Grimm wurde mit einer Spieldauerstrafe in die Kabine geschickt, wobei hier auch eine 2+2-Strafe gereicht hätte. Knapp 2 Minuten vor Ende der Partie verloren die Bremer auch Daniel Schwertl, der allerdings einer Matchstrafe wegen länger ausfallen wird.

Alexander Pohl (Trainer Weserstars II):
Die Spieler beider Mannschaften und besonders die Schiedsrichter müssen sich an die Nase fassen für das, was im letzten Drittel vorgefallen ist. Warum ein bis dahin faires Spiel aus dem Ruder läuft, kann ich mir nicht erklären. Nichtsdestotrotz werde ich mit meiner Mannschaft über das Vorgefallene reden müssen, die das Spiel vollkommen dominiert haben und sich durch so etwas nicht aus der Ruhe bringen lassen dürfen.

Aufstellung Weserstars II:

Tor: Moron (60:00), Lütjen
Verteidigung: Thomas, Schlasche, Haverkamp, Strauch, Scheifler, Halfer, Scheffler
Angriff: Schwertl, Grimm, S. Launert, Guevara, Hotopp, Petermann, Doronkin, Hohohnhorst, Reiners

Scoreboard:

1:0 [02:35] Grimm (S. Launert, Thomas)
2:0 [05:01] Hotopp (Strauch, Haverkamp)
3:0 [08:15] Hotopp
4:0 [13:41] Schwertl (Scheifler)
5:0 [18:21] Thomas (S. Launert, Grimm)
6:0 [21:20] Hotopp (Strauch)
7:0 [24:25] Thomas | PP+1
8:0 [28:48] Hotopp (Strauch, Petermann)
9:0 [33:47] Strauch (Petermann, Scheifler)
10:0 [34:35] Scheifler (Doronkin)
11:0 [37:28] Hotopp (Strauch)
11:1 [41:34] Ahrens
12:1 [44:11] Petermann (Hotopp, Guevara)
13:1 [47:33] Petermann (Hotopp)
14:1 [48:38] Hohnhorst (Doronkin)
15:1 [51:30] Guevara (Strauch)
16:1 [53:54] S. Launert (Schwertl)
17:1 [54:09] Haverkamp
18:1 [54:22] Guevara (Hotopp, Strauch)
19:1 [55:40] Schwertl (Hohnhorst, Doronkin)

Strafen:

Weserstars II: 21 + 10 + 10 (Halfer) + 20 (Grimm) + 25 (Schwertl)
Altonaer SV 1b: 16 + 20 (Ahrens)

Foto: Patrick Nagel (www.pana-pictures.de)